2026 – Mai/Juni Kanada

Trip https://mein.canusa.de/FRA-1954554-LFR/reise

Montag 25.05. Es geht los – Georgian Court Hotel, WorldHotels Elite
Ankuft gegen 14:20 Übernachtung Vancouver

Unsere große Kanada-Reise startet völlig entspannt. Der lange Flug und die Einreise in Vancouver verlaufen absolut reibungslos. Auch bei der Mietwagenübernahme läuft alles glatt und wir bekommen unser Auto ohne Verzögerungen. Zum Abschluss des Tages gehen wir noch super Burger essen (also Stefan ACE Cheesburger bei Joe’s) – und Pommes. Anna hat sich nach der langen Reise natürlich auch noch ein Eis verdient (7 Dollar!). Um 19:30 Uhr fallen wir dann alle drei völlig k.o., aber glücklich ins Bett, um den Jetlag direkt abzufangen.

Dienstag 26.05. Direkt in die Wüste
Vancouver, BC – Kamloops, BC Delta Hotels by Marriott ca. 3,5 Stunden fahrt

Um 6 Uhr am Morgen beginnt der neue Tag. Unser Ziel für das Frühstück: Das Jam Cafe. Wir waren um 5 vor 8 da und mussten tatsächlich schon kurz in einer Schlange stehen. Aber das Warten hat sich gelohnt. Wir bestellen zweimal das riesige „Old Town Breakfast“ und einmal das Kindertoast für Anna. Sehr lecker.

Um 9:10 Uhr geht es weiter Richtung Kamloops.

Um 10:50 Uhr erreichen wir die Bridal Veil Falls. Ein sehr schöner Stopp für 15 Minuten am Wasserfall, der guttat, um kurz die Beine zu vertreten. Allerdings war Anna nicht so motiviert… Nun gut die Stimmungsschwankungen sind normal nach so einer langen Anreise.

In Hope entscheiden wir uns gegen ein Restaurant und holen uns stattdessen im Supermarkt bei Save-on-Foods ein paar kleinere Snacks für die Fahrt. So kommen wir zügig durch und das ganze ist erstaunlich günstig durch den günstigem Wechselkurs.

Schon um 14:30 Uhr rollen wir in Kamloops ein. Nach dem Check-in geht es direkt hoch in den beheizten Dachpool, wo Anna nach der langen Autofahrt ausgiebig planschen kann.

Gegen 17 Uhr laufen wir dann rüber zum Riverside Park. Auf dem Weg kommen wir am Sandman Centre vorbei, der Arena der Kamloops Blazers (Eishockey ist hier wirklich allgegenwärtig). Der Park selbst ist toll: Anna kann sich auf dem Spielplatz noch mal so richtig verausgaben. Was uns auf der Victoria Street allerdings auch auffällt, ist die Kehrseite der Stadt: Hier sind doch ziemlich viele Obdachlose unterwegs. Und die Geldautomaten wollen alle extra Gebühren trotz unserer Visa-Karte. Nun gut, dass man überall mit Karte zahlen kann.

Um 18:30 Uhr sitzen wir schließlich im Noble Pig und warten auf unser wohlverdientes Abendessen (Mal wieder Burger mit Pommer obwohl Sandwich bestellt wurde. Offenbar musss ein „Burger“ Rindfleisch haben). Morgen soll es bis zu 28 Grad werden der erste Tag mit „Sightseeing“.

Mittwoch 27.5 Kamloops Langsam ankommen

Tag 3: Bären, Planschpausen und die große Hitzeschlacht von Kamloops

Der Morgen startete kulinarisch perfekt im Hello Toast. Für Anna gab es das erste Mal French Toast -> Kommt gut an. Katharina isst was gesundes; ja, auch möglich. Gut gestärkt ging es weiter in den BC Wildlife Park. Der Park war eigentlich schön angelegt, aber irgendwie auch zu unspektakulär. Immerhin die Grizzlys waren schon sehr bemerkenswert und auch die Raubvögel.

Da das Thermometer danach auf sommerliche 28 Grad kletterte, ging es von 12 bis 14 Uhr erst mal zurück in den Hotelpool zum Abkühlen und Planschen.

Am Nachmittag folgte die Hitzeschlacht: Unser Wanderversuch im Kenna Cartwright Park endete nach 600 Metern steil bergauf in der prallen Sonne – viel zu heiß! Auch der Ausweichversuch am Strand des Overlander Parks war um 16 Uhr mangels Schatten viel zu glutheiß. Immerhin Sand unter den Füßen.

Die Rettung war schließlich die klimatisierte Aberdeen Mall, wo wir uns mit einem Eis am Stiel aus dem Supermarkt abgekühlt haben.

Zum Abendessen ging es zu Peter’s Pasta, weil wir dringend eine Pause von Burgern brauchten. Um ehrlich zu sein: Den großen Hype um den Laden konnten wir nicht nachvollziehen. Mit echter italienischer Küche hatte das wenig zu tun und für knapp 50 € war es eher eine schwache Leistung.

Morgen, langer Reisetag

Donnerstag 28.5 Größte Strecke
Kamloops, BC – Banff, AB Buffalo Mountain Lodge in Banff, AB (500km)

Unser Tag startete gegen 8.30 mit kurzem Drive In bei Starbucks. wieder sehr überschaubar. Den ersten Halt auf der längsten Tour des Urlaubs nach Banff machen wir direkt auf einer Farm in Salmon Arm. Hier decken wir uns mit leckeren Sachen ein und es gibt einen kleinen Streichelzoo. Tolle Sache.

Je näher wir den Rockies kommen, desto schöner wird die Landschaft. Erst eher eine Wüstenlandschaft, über Weinanbaugebiete, bis in die Postkartenidylle mit Seen und vielen Wäldern. Alles sehr gechillt bei angeschaltetem Tempomat. Kurz bevor wir nach Alberta fahren, verlieren wir eine Stunde – Zeitumstellung!

Anna war super entspannt, die weiteren zwei kleinen Pausen (kein Enchant Wald) konnte zum Spielen am See und Klettern genutzt werden.

Um 18:30 Uhr sind wir dann endlich glücklich in unserer Lodge in Banff angekommen. Das Timing war perfekt: Auto stehen gelassen, in den Bus gesetzt und ab in die Stadt. Vorher haben wir dann direkt einen kleinen Elch (oder was auch immer) bei uns in der Unterkunft gesehen. Bei unglaublichen 25 Grad und strahlendem Sonnenschein platzt Banff aktuell wirklich aus allen Nähten – der Sommer und die Tagestoutisten sind da!

Zum Abendessen hatten wir riesiges Glück und haben gerade noch so einen Tisch im super beliebten Farm & Fire ergattert. Kulinarisch war es allerdings – wie schon gestern – wieder ein bisschen durchwachsen.

Morgen soll das Wetter noch mal ganz gut werden – und das nutzen wir aus: Es geht ab in den Yoho-Nationalpark zum Emerald Lake, bevor am Samstag die Kaltfront kommt! ☀️🌲

Freitag 29.5 Banff und Yoho Nationalpark – Extrem viel erlebt

Dieser Tag war ein absoluter Ritt durch die kanadische Wildnis!
Um 8:30 Uhr ging es los – schwer bewaffnet mit Bärenspray aus dem Hotel und einem schnellen Boxenstopp beim Bäcker. Unser Ziel: der spektakuläre Yoho-Nationalpark.

Gegen 10:00 Uhr standen wir am legendären Emerald Lake. Wunderschön, aber auch ein kleinrs Abenteuer. Wir haben den zweistündigen Rundkurs in Angriff genommen und uns den Weg durch tiefen Matsch, Schnee und Wasser gebahnt. Anna hat das einfach großartig gemeistert. Danach gab es noch den klassischen Fotostopp an der beeindruckenden Natural Bridge.

Danach wollten wir zu den Wapta Falls – und landeten im klassischen „Navi-Schlamassel“. Weil man von der Hauptstraße nicht links abbiegen darf, schickte uns das GPS über eine abenteuerliche Holzfällerpiste auf der völlig falschen Flussseite in die Pampa. Ergebnis: 30 Minuten Offroad-Umweg! Aber hey, das gehört zu einem echten Roadtrip dazu. Am richtigen Parkplatz angekommen, wanderten wir gut 1,5 Stunden im leichten Regen zum Wasserfall. Der Kicking Horse River führt durch die Schneeschmelze aktuell eine gewaltige, braune Schlammbrühe mit sich – der Anblick der donnernden Wassermassen war absolut gigantisch.

Als nächstes standen die Spiral Tunnels auf dem Plan. Überall gehypt, war das erschreckend schlecht. Man konnte absolut nichts von diesem Meisterwerk der Ingenieurskunst sehen. Die riesigen Güterüge ziehen sich wie eine Modelleisenbahn durch die spiralförmigen Tunnel mitten im Berg. Allerdings sieht man nur Bäume

Auf dem Rückweg haben wir spontan noch kurz am weltberühmten Lake Louise gehalten. Reinfahren, Beifahrertür auf, Katharina springt für das Beweisfoto zwischen die asiatischen Reisegruppen, Tür zu und weg! Den Massentourismus haben wir uns gespart, aber das Foto ist im Kasten.

Zurück in Banff hatten wir nach den kulinarischen Reinfällen der letzten Tage einen Volltreffer: Wir waren superlecker beim Inder essen.

Es folgte ab 19.30 unsere vorgebuchte Wildlife-Safari. Wir haben nicht nur eine Herde der majestätischen Big Horn Sheeps (Dickhornschafe) aus nächster Nähe gesehen, sondern auch noch Elks (Elche) und ein flinkes Ground Squirrel (Erdhörnchen). Nebenbei haben wir vom Guide gelernt, dass ein ausgewachsener Grizzly hier im Sommer bis zu 1,5 Millionen Büffelbeeren jeden Tag in sich hineinstopft. Ein absoluter Fulltime-Job!

Ansonsten führte die Tour auf tolle Aussichtspunkte in den umliegenden Bergen und auch an die empfehlenswerte Seen, Lake Minnewanka & Two Jack Lake.

Morgen lassen wir es bei angesagtem Regenwetter entspannt angehen

Samstag 30.5 Banff – Bei schlechtem Wetter lassen wir es locker angehen

Wir starten um 8.30 mit einem guten Frühstück im Hotel.

Um 10:00 geht der Bus in die Stadt und wir wollen die Umgebung etwas erkunden.

Wir fahren als erstes mit Bus zur mehrfach empfohlenen „Gondola“ also ein Lift auf einen Berg. Als wir nach 10 Minuten in der eigentlich kurzen Schlange dran sind, staunen wir bei 200 Dollar –> Das ist too much.. Also wollen wir wieder runterwandern -> Strecke gesperrt.

Wieder in den Bus und dann einmal zu den Bow-Falls, die lokalen Wasserfälle. Recht cool, aber das Wasser, das sehr hoch steht ist schon etwas dreckig…. Nun gut.

Dann bekommt Anna, die etwas quengelt ihren Spielplatzbesuch. Cooles Ding.

Wir gehen in die Casacade of Time Garden… Der Garten braucht noch einen Monat damit das ganze auch blüht. Also wieder semi… Dann gehen wir, obwohl immer noch trocken – dafür deutlich kälter – in das National Historic Museum. Klein aber ganz nett die ausgestopften Tiere die hier leben, von der Nähe zu sehen.

Gegen 15:30 tun wir Anna den Gefallen und gehen ins Hotel, auch um eine Kleinigkeit zu essen.

Ab 17:00 geht’s weiter mit mittlerweile einsetzendem leichten Regen. Wir sind uns unschlüssig, was wir genau tun, entscheiden uns den Fenland Trail zu laufen, aber Banff hatte heute eine Überraschung nach der anderen parat: Der Trail war wegen Überschwemmung komplett gesperrt. Typisch Natur eben!

Also planten wir spontan um: Wir wollten uns die berühmten Banff Upper Hot Springs zumindest mal von nahem ansehen. Wir düsten mit dem Auto die Mountain Avenue hinauf. Oben angekommen die Überraschung: 17 Dollar wollten die für ein Tagesticket fürs Parken haben – nur um mal kurz zu gucken? Wir riskieren es ohne und erschaffen ein paar schnelle Blick auf das dampfende Außenbecken, die aussicht und die heißen Quellen. Ganz nett, aber dort Eintritt zu bezahlen wäre verrückt.

Dann ging es noch schnell eine Regenjacke für Stefan kaufen. Preislich okay für Markenware.

Nach diesem ereignisreichen Tag mit all seinen Planänderungen hatten wir uns spontan ins Waldhaus Restaurant eingebucht. Allerdings etwas anderes Konzept als unsere Hochzeitslocation in Bad Nauheim. Schon seit 1928 gibt es dieses Restaurant, dass deutsche Küche serviert. Nun gut, ein Versuch war es wert. Das „Helle“ schmeckte und auch das Schnitzel. Die Brezeln und weiteres war maximal mittelmäßig. Insgesamt wieder ein teurer Spaß….

Aber der Tag bei für alle Unwägbarkeiten dann doch sehr schön (auch wenn Anna nicht mehr in den Whirpool wollte). Zumal wir nochmal den Kamin im Hotelzimmer angemacht haben – zumindest kurz.

Morgen wieder großere Reise- und Besichtigungstag.

Sonntag 31.5 – Die schönste Straße Kanadas mit Gletscher
Banff, AB – Jasper, AB 288km – Whistler’s Inn

Abenteuer Icefields Parkway & Die große Koala-Rettungsmission 🐨🏔️

Was für ein Tag! Heute stand eines der ganz großen Highlights unserer Kanada-Reise auf dem Plan:
Der berühmte Icefields Parkway. Die Fahrt von Banff nach Jasper war atemberaubend. Riesige Gletscher, gewaltige Bergketten und Natur pur, soweit das Auge reicht.

Wir starten um 8.30 mit Breaktfast to go. Immerhin sind die Bagels der berühmten Kanadischen Kette Tim Cottoms ganz gut und nicht völlig fettig.

Auf dem Weg schauen wir uns zwei Seen bei tief hängenden Wolken und teilweise 1 Grad mit Schnee an.
Der Bow Lake ist kauf zu sehen aber der Lake Peyto lässt durchblinken, dass das bei Sonnenschein ein Prachtstück ist. Der Weg dorthin ist schneereich, was viele Asiaten in Röckchen oder Sneakers zum Rutschen bringt.

Um 13:00 sind wir dann pünktlich bei unseren 2,5 Stündigen Gletschertour und Skywalk. Gewaltig! Eine gute Sache, Gott sei dank ohne Regen / Schnee….Auch dass Anna trotz mehrfacher Vorwarnung in die geschlossene Gletscherschmelze reintritt und einen nassen Fuß hat trübt die Stimmung nur kurz.

Um 17:00 sind wir am letzten Stopp. Athabasca Falls Auch der ist wirklich schön anzusehen. Aber Anna wird hier etwas quengelig und findet den Urlaub gar nicht soo schön… Gerade in diese Traurigkeit
fällt uns auf, dass Kokali, Anna’s innig gleibetes Kuscheltier unter der Bettdecke in der Buffalo Mountain Lodge in Banff steckt…. Oh je…

Irgendwie kommen wir dann 20 Minuten später in Whistler’s Inn in Jasper an und der Hotelangestellte ist gleich sehr hilfsbereit und ruft in Banfft an. Vielleicht kommt er irgendwie morgen mit.

Wir gehen schnell im Pub unterm Hotel sehr gut essen, und Anna hat zumindest die Eule zum Kuscheln……

Montag 1.6. Jasper – Rückholaktion von Kokali und Beste Aussicht mit Kasper Skytram

Was für ein Tag! Wenn uns heute Morgen jemand gesagt hätte, wie viel Fahrkilometer, Nervenkitzel und pures Glück in diesen Montag passen, wir hätten es nicht geglaubt. Am Ende sitzen wir jetzt glücklich, müde und – das Beste von allem – wieder komplett beim Italiener!

Gemeinsamer Start im Adlerhorst: Die Jasper SkyTram

Wir starten den Tag etwas holprig durch verschiedene Telefonate mit unserem Hotel in Banff zwecks Kokali und gehen ganz gut im Lostlands Cafe frühstücken

Obwohl das Wetter heute bewölkt war, haben wir uns den Morgen nicht nehmen lassen und sind alle drei (okay, eigentlich zu viert, aber einer fehlte ja noch…) mit der ersten Gondel auf die Jasper SkyTram gefahren. Auf über 2.200 Metern angekommen standen wir mitten in den Wolken – und was sollen wir sagen? Wir kennen bisher keine bessere Aussicht!

Wir sind den steilen Wanderweg in der alpinen Tundra noch ein Stück hochgelaufen und Anna bekommt am Ende eine weitere Auszeichnung für Ihren Ranger Pass

Operation Koala: Die ultimative Rettungsmission

Nach der Gondelfahrt hieß es für uns: Aufteilen für das große Kuscheltier-Drama. Um den bürokratischen Stress mit Kurierdiensten zu umgehen, ist Stefan ins Auto und noch einmal den kompletten Icefields Parkway zurück nach Banff, um Annas geliebten Koala aus der Buffalo Mountain Lodge zu befreien!

Die Straße ist aber auch traumhaft

Kultur, Kunst und Natur: Das Mädels-Programm in Jasper

Katharina und Anna haben inzwischen Jasper unsicher gemacht und dem kühlen Wetter getrotzt. Auf dem Programm stand ein richtig toller Mix:

  • Ein Besuch im spannenden Jasper-Yellowhead Museum, um in die Geschichte der alten Pelzhändler und Entdecker einzutauchen.
  • Und eine super coole Tour namens „UpLift Jasper“, bei der die beiden die brandneuen Wandgemälde, Street-Art und Kunstwerke rund um den Ortskern von Jasper entdeckt haben. Eine richtig tolle Aktion!
  • Spielplatz und Sies

Das große Wiedersehen beim Italiener

Um Punkt 19:00 Uhr hieß es dann: Mission erfolgreich beendet! Wir sitzen jetzt alle zusammen im Famoso in Jasper.

Morgen geht die Reise weiter nach Clearwater in British Columbia. Da gewinnen wir durch den Zeitzonenwechsel sogar eine Stunde – das heißt nach dem heutigen Marathon: Erstmal gemütlich ausschlafen!

Dienstag 2.6. Grizzlys ganz nah
Jasper – Clearwater, BC (318km) ~ 4 Stunden

Was für ein Tag! Wenn uns heute Morgen beim Aufwachen in Jasper jemand gesagt hätte, was uns erwartet, hätten wir es wohl selbst nicht geglaubt.

🐻 Der Bären-Krimi am Lake Edith

Der Tag begann eigentlich ganz friedlich. Wir gehen nochmal sehr lecker frühstücken und fahren zum Maligne Canyon, stellen aber fest, dass die meisten Aussichtspunkte wegen der schlechten Lage nach den 2024er Waldbränden nicht geöffnet sind. Nun gut auch der einzige Punkt bietet einen tolle Aussicht

Wir wollten dann gemütlich am Lake Edith und Annette spazieren gehen, die Natur genießen und nach den ersten weißen Blüten der wilden Erdbeeren Ausschau halten. Doch die Tierwelt der Rockies hatte andere Pläne!

Als wir um eine Kurve kamen, riefen uns zwei aufgeregte holländische Urlauber aus ihrem Wohnmobil zu: Weitergehen absolut nicht empfohlen! Direkt um die Ecke trieben sich aggressive Grizzly- Bären herum. Ehe wir uns versahen, saßen wir zu unserer Sicherheit im Wohnmobil der Holländer (ein riesiges Danke noch mal an die beiden Retter!). Kurz darauf rückten auch schon die Park Ranger mit Blaulicht an.

Später haben wir die Ranger noch mal getroffen und erfahren, was da wirklich los war: Kein Futterneid um einen Kadaver, sondern zwei halbwüchsige Grizzly-Geschwister (Bruder und Schwester), die seit einem Monat die Gegend unsicher machen. Wir haben sogar live miterlebt, wie die Ranger eine Signalpistole abfeuerten, um die beiden Teenies mit lautem Knallen zu vertreiben. Adrenalin pur für die ganze Familie!

Ansonsten war der See sehr schön

🏔️ Zu Gast beim König der Rockies: Mount Robson

Nachdem sich die Nerven im Auto langsam wieder beruhigt hatten, verließen wir Alberta und überquerten die Grenze nach British Columbia (und schwups, haben wir eine Stunde geschenkt bekommen!).

Unser Mittagsstopp war majestätisch: der Mount Robson. Mit fast 4.000 Metern ist er der höchste Berg der kanadischen Rockies. Wir hatten riesiges Glück mit dem Wetter und konnten die gewaltige, schneebedeckte Südwand bestaunen. Ein gigantischer Anblick, der uns nach dem morgendlichen Trubel wieder völlig geerdet hat.

🌲 Durch den Regenwald nach Clearwater

Über Blue River – das absolute Bären-Safari-Mekka – fuhren wir immer tiefer in den dichten, grünen Inland-Regenwald. Die Bäume wurden riesig, alles leuchtete in sattem Grün. Unser Tagesziel: Die historische Helmcken Falls Lodge, mitten in der Wildnis am Eingang des Wells Gray Provincial Parks.

Hier sitzen wir nun in unserer gemütlichen Holzhütte, haben deftiges Lodge-Essen genossen und die Kids im Bett.

Mittwoch 3.6. Clearwater, BC – Null Stress Plan, Weltklasse Wasserfälle und viele Mücken

Nach dem gestrigen Bären-Nervenkrimi stand heute unser absoluter Relax-Tag auf dem Programm. Kein Zeitdruck, keine langen Autofahrten – einfach nur die Seele baumeln lassen und die ungezähmte Natur des Wells Gray Parks genießen.

🌲 Der Park der Vulkane und Wasserfälle

Wir machten wir uns zu dritt auf den Weg, um die Highlights direkt vor unserer Haustür zu erkunden. Das Geniale hier: Die Natur ist zwar absolut wild, aber die Aussichtspunkte sind super entspannt und in wenigen Minuten zu Fuß erreichbar.

Green Mountain Viewing Tower: Unser erster Stopp führte uns auf einen hölzernen Aussichtsturm. Von hier oben hatten wir einen gigantischen 360-Grad-Blick über das unendlich weite Tal, die erloschenen Vulkane und die schneebedeckten Berge. Hier oben war es mucksmäuschenstill – man begreift erst aus dieser Perspektive, in was für einer riesigen Wildnis wir hier eigentlich gerade Urlaub machen.

Dawson Falls: Weiter ging es zu den Dawson Falls, die auch als „kleine Niagarafälle“ bekannt sind. Sie sind zwar nicht extrem hoch, aber unfassbar breit. Das Wasser stürzt hier wie eine riesige, schäumende Treppe über alte Lavaströme. Das tiefe Rauschen im Wald war unheimlich beruhigend.

Helmcken Falls: Das absolute Prachtstück direkt neben unserer Lodge! Mit 141 Metern Fallhöhe sind die Helmcken Falls fast dreimal so hoch wie die Niagarafälle. Wenn man auf der Aussichtsplattform steht und zusieht, wie die Wassermassen in den riesigen Canyon stürzen, wird man ganz ehrfürchtig. Der feine Sprühnebel im Gesicht war die perfekte Erfrischung.

Überragend

Am Nachmittag ging es zurück zur Lodge. Den restlichen Nachmittag haben wir genau so verbracht, wie man es in Kanada tun sollte: Beine hochlegen im Garten der Lodge, Anna beim Spielen im Wald zuschauen und die absolute Ruhe ohne Handyempfang genießen. Und Abends gab’s lecker Lachs-Steak… Hm

Morgen wartet eine lange, aber wunderschöne Fahrt über die Berge nach Whistler auf uns.

Donnerstag 4.6. Es geht noch mal in die Berge
Clearwater, BC – Whistler, BC (424km) ~5,5 Stunden

Was für ein großartiger Kontrast-Tag! Wenn man in Kanada ein paar Stunden im Auto sitzt, durchquert man gefühlt drei verschiedene Welten. Heute Morgen haben wir uns von der wunderschönen Wildnis des Wells Gray Parks verabschiedet und sind am Abend im majestätischen Whistler angekommen.

Nachdem das Frühstück in unserer Lodge gestern eher mäßig war, haben wir es heute einfach links liegen gelassen und die Koffer gepackt. Erste Amtshandlung: Die Spahats Falls direkt auf dem Weg mitnehmen. Das Wasser stürzt dort spektakulär durch einen engen Felsschlitz vorbei an uralten Lavaschichten – ein absolut genialer Hallo-Wach-Effekt für uns drei!

Danach ging es schnurstracks nach Clearwater in die Wild Flour Cafe Bakery. Ein absoluter Volltreffer! Wir saßen gemütlich bei genialem Kaffee und einer riesigen Auswahl an fantastischen veganen Leckereien. So startet man richtig in den Roadtrip-Tag.

🏜️ Durch die kanadische „Wüste“ nach Whistler

Wir haben uns für die Südroute entschieden und wurden mit spektakulären Landschaftswechseln belohnt. Kurz hinter Kamloops änderte sich die Natur komplett: Vorbei am tiefblauen Kamloops Lake ging es plötzlich durch eine echte Halbwüste mit Sand, schroffen Felsen und Salbeisträuchern. Echte Cowboy-Kulisse!

Ab Cache Creek schnitt sich der berühmte Highway 99 dann steil nach oben in die schneebedeckten Coast Mountains. Kurve um Kurve ging es vorbei an türkisblauen Bergseen und gewaltigen Gipfeln, bis wir am späten Nachmittag in Whistler Creekside ankamen.

Unser Hotel, das Legends, hat uns direkt mit einer kleinen Challenge begrüßt: Kein Restaurant im Haus, kein Hotel-Shuttle und die Creekside-Gondel direkt nebenan schläft noch im Frühjahrs-Wartungsmodus.

Das Auto blieb auf dem Parkplatz und wir sind die wenigen Schritte rüber ins gemütliche Creekside Village gelaufen. Bei Creekbread gab es sensationell leckere, frisch im Holzofen gebackene Bio-Pizzen – genau die richtige Belohnung nach den vielen Stunden auf der Straße.

Das absolute Highlight des Tages wartete aber im zweiten Stock des Hotels auf uns: die riesige Außenterrasse mit dem beheizten Außenpool und den Whirlpools.

Freitag 5.6. Whistler Regentag in Whistler – Das Beste draus gemacht!

Manchmal läuft es auf Reisen eben anders als geplant. Eigentlich wollten wir heute mit der großen Gondel hoch auf den Whistler Mountain, aber der Juni-Dauerregen bei nass-kalten 5 °C hat uns einen dicken Strich durch die Rechnung gemacht. Zudem war die Weltrekor-Gondel (450 Meter frei) aber ohnehin ausser Betrieb. Genauso wie viele weitere Gondeln, der Kids-Adventure Park und weiteres.

Whistler hatte die Wintersaison gerade beenden und bereitet die Sommersaison vor. Schlechtes Timing. Plan B aktivieren!

  • Kultur statt Berggipfel: Als erstes sind wir durch das schöne Olympia Städchen und angrenzenden Parks / Wälder flaniert. Als es stärker regnete haben wir das Audain Art Museum im Hauptdorf angesteuert. Ein echter Volltreffer im Trockenen. Wir haben uns die beeindruckenden, riesigen Holzmasken und die modernen, zeitgenössischen Ausstellungen (wie die nebligen Westküsten-Landschaften von Takao Tanabe) angeschaut. Auch für Anna gab es in den großen Räumen viel zu entdecken.
  • Süße Belohnung: Nach so viel Kunst brauchten wir erst einmal Nervennahrung. Wir sind rüber zur berühmten Purebread Bakery geschlendert. Die riesige Auswahl an süßen Teilchen und Kuchen ist der absolute Wahnsinn
  • Zwei Stunden Dauerspaß: Da der Escape Room leider komplett ausgebucht war, sind wir mit dem Bus weiter nördlich ins Meadow Park Sports Centre gefahren. Anna war ganze zwei Stunden im herrlich warmen Kinderbecken nicht mehr aus dem Wasser zu kriegen.
  • Ausklang in Creekside: Nach dem Schwimmen ging es mit dem Bus zurück Zum Abschluss gab es ein richtiggutes thailändisches Abendessen im Restaurant Mekong direkt um die Ecke von unserem Hote

Samstag, 06.06 Langer Tag mit Fähre
Whistler, BC – Vancouver Island Ucluelet, BC (337km)

Heute ging es früh los, um das geplante Tagesprogramm trotz des Fähr-Trubels durchzuziehen. Ein ereignisreicher und langer Reisetag liegt hinter uns.

  • Wasserfall am Morgen: Pünktlich um 10:00 Uhr standen wir wie geplant an den tosenden Brandywine Falls Wasserfällen, um die Natur zu genießen, bevor es Richtung Küste ging.
  • Fährüberfahrt mit Hindernissen: Bei der Abfertigung an der Fähre gab es zwar einige Probleme – die wollten unbedingt ein ausgedrucktes Ticket – aber wir haben es am Ende glücklicherweise absolut pünktlich an Bord geschafft. Die Überfahrt nach Vancouver Island war geschafft.
  • Eis und Ziegen in Coombs: Gegen 16:00 Uhr haben wir den berühmten Old Country Market in Coombs erreicht. Da war die Hölle los, verrückt,
    Zur Belohnung gab es erst einmal ein riesiges Eis. Das Highlight für Anna: Vom Boden aus konnten wir die berühmten Ziegen beobachten, die dort oben seelenruhig auf dem Grasdach grasen und die Hütten bewohnen.
  • Ankunft in Ucluelet: Am frühen Abend sind wir in unserer Unterkunft, der historischen Canadian Princess Lodge, direkt am Hafen von Ucluelet angekommen.
  • Ausklang beim Burger: Beim unkompliziertes Abendessen ins lebendige Howler’s Family Restaurant. Bei deftigen Burgern und Pommes haben wir dort direkt auch die Pläne für morgen geschmiedet: Da die großen Anbieter ausgebucht waren, haben wir eine Last-Minute-Nachmittagstour zur Walbeobachtung bei einem lokalen Kapitän ergattert.

Sonntag 07.06 Uculet Wild Pacific Trail, Aquarium und Walbeobachtung

Der heutige Tag stand ganz im Zeichen der Natur und der Tierwelt an der Westküste von Vancouver Island. Nach einem durchwachsenem Frühstück – immerhin draußen bei 15 Grad besser als gedacht – läuft alles planmäßig

  • Wanderung am Vormittag: Der Tag begann mit einer Wanderung auf dem einen Teil des Wild Pacific Trail. Der gut ausgebaute Küstenpfad führte vorbei an windschiefen Sitka-Fichten und markanten Felsformationen direkt an der Klippenkante.
  • Besuch im Ucluelet Aquarium: Im Anschluss ging es in das lokale Non-Profit-Aquarium direkt am Hafen. Das Besondere an dieser Einrichtung ist das „Catch-and-Release“-Prinzip, bei dem alle Tiere im Herbst wieder in die Freiheit entlassen werden. Neben Seesternen und Anemonen konnten wir unter anderem junge Cabezons und einen Red Irish Lord aus nächster Nähe betrachten.
  • Walbeobachtung auf dem Pazifik: Am Nachmittag startete das Highlight, die gebuchte Bootstour zur Walbeobachtung mit dem Guide Tom auf der Vitamin Sea. Die Fahrt war wider erwartend ein voller Erfolg: Anna verlor kurz vor der Fahrt ihren zweiten Milchzahn.
  • Neben Seeottern, die im Seetang trieben und Weißkopfseeadlern, konnten sowohl Grauwal- als auch Buckelwalsichtungen verzeichnet werden. Ein besonderes Highlight war ein Buckelwal, der in vertikaler Position vollständig aus dem Wasser sprang (ein sogenannter Breach). Das kommt sehr sehr selten vor. Leider haben wir den Moment nicht ganz mit der Kamera einfangen können.
    (Bilder mit der Spiegelkamera kommen noch)

Nach der Rückkehr in den Hafen wurde der ereignisreiche Tag bei einem gemeinsamen Fischessen im Ort abgerundet. Obwohl das trotz der Nähe zum Meer nicht einfach war…

Und kurz vor dem Hotel begegnet einem dann noch so etwas.

Montag 08.06 Letzte Große Fahrt in die Hauptstadt und Mammutbäume
Uculet – Victoria 291 km 5 Stunden

Nachdem das Packen und ausschecken doch länger gedauert hat als geplant, sind wir erst gegen 10:00 los. Das machte aber nichts, da es durchgehend geregnet hatte und dies auch so bis zum Tagesenede andauerte.

Gut, wir fuhren bei einem „Bäcker/Cafe“ vorbei und mal wieder Enttäuschung. Mal wieder nichts „dairy-free“… Also wurden nur 2 von 3 satt…
Die Ursprungsplanung mit Regenwald (s.u.) und Strandbesuch heben wir uns für nächsten Kanadabesuch auf 😉

Nach 2 Stunden und der tollen Panorama-Hüpf-Strecke machen wir Pause und können Anna begeistern den sehr kurzen Rundweg (15 Minuten) bei den 600 Jahre-alten Mammutbäumen / Douglasien zu machen (Cathedral Grove im MacMillan Provincial Park)

Gegen 16:00 kommen wir im Hotel Rialto an (Boutique-Hotel direkt im europäischen Zentrum) und brauchen dann nochmal eine Stunde um auszuladen bzw. unser Auto im Nachbargebäude zu parken….

Bei Regen laufen wir gute 10 Minuten nach Downtown und stellen fest dass Victoria in diesem Viertel sehr hübsch ist. Wir gehen dann noch in ein Miniaturmuseum zu mitmachen. Hat uns allen! gut gefallen.

Dann probieren wir es noch bei der „Tapa Bar“ (Empfehlung) und werden mal wieder enttäuscht, auch wenn das Ambiente und die Drinks ganz gut sind. Anna sagt um 21:00 freiwillig das sie ins Bett will…. nun gut…

Ah, vorher haben wir noch schnell die Fahrzeit für morgen nach Vancouver eingebucht…. Damit es keinen Stress gibt.

Dienstag 09.06 – Victoria – Vancouver – Zombie Apokalyse

Es geht geht wie geplant um 9 los, leider wie immer Probleme beim Aufsuchen eines Cafes/Bäcker. Gut, wir haben ca. 2,5 Stunden um Victoria zu erkunden. Das nutzen wir gut aus, das Wetter spielt mit und wir haben einen schönen Rundgang und schon 12.000 Schritte.

Gemütliche Ecken, die wir rausgesucht haben warem das Fisherman’s Wharf, landende Wasserflugzeugen, den Beacon Hill Park mit Streichelzoo und das imposanten Royal BC Museum.

Wir kommen um 12:00 – mit late-check-out – pünktlich los, nehmen noch einen Snack in Sydney (BC!) und dürfen sogar auf die früherer 14:00 Fähre auffahren. Die Überfahrt nach Vancouver durch die kleinen vorgelagerten Inseln ist großartig bei knapp 20 Grad

Der Weg bis Vancouver zieht sich dann doch, so das wir gegen 17:00 in unserem letzten Hotel (direkt neben unserem ersten Hotel) einchecken.

Nach kurzem Ausruhen erleben wir unschöne Dinge. Eigentlich wollten wir nur kurz in die Altstadt (Gastdown) und dann bei einem der hochgelobten asiatischen Restaurant etwas essen (Chinatown).

Was uns dann aber begegnet haben sowohl Katharina als auch Stefan noch nicht erlebet. Bronx, Berlin-Neukölln und Frankfurter Bahnhof hoch 10…. Obdachlose und tief-drogenabhängige überall um uns rum. Egal wohin wir gingen.. Diese Seite von Vancouver scheint nur den Locals bekannt, es gibt sehr wenig Artikel dazu.

Gut, wir kamen mit dem Schrecken wieder da raus und sind dann unplanmäßig (da wir gar nicht zu dem Restaurant kamen) wieder in de Burgerladen des ersten abends gegangen (wollten wir uns eigentlich für morgen aufheben)…..

Morgen dann nochmal Stanley Park bei schönen Wetter

Dienstag 10.06 – Vancouver – Schöner Abschluß im größten Stadtpark der ganzen Welt bei Sonne

Wir hatten nochmal einen schönen letzten Tag hier in Kanada. Nach dem gestrigen Schock mit den Zombies haben wir heute nichts anbrennen lassen. Erstmal sind wir in Jam’s Cafe, genauso wie am ersten Morgen. Nach kurzer Wartezeit in der extra vorbereiteten Warteschlage gab es leckeres zum Start in den Tag.

Da wir bereits 11:00 hatten, sind wir direkt zur nächsten Bushaltestelle, die uns in den Norden nach Vancouver, kurz vor den Stanley Park gebracht hat. Hier haben wir uns Räder geliehen und konnten auch Anna überzeugen. Sie bekam ein Mountainbike mit 7 Gängen, da ging die Lutzi-ab.

Auf dem großartigen Einbahnstraßen Rundweg haben wir diverse Stopps gemacht. Natürlich im größten Aquarium von ganz Kanada.

Und nicht zuletzt auch die Füße in den Pazifik gehalten und eine Sandburg gebaut.

Gegen 17:15 haben wir die Räder abgegeben, gut 40 € war auch noch ein fairere Preis. Wir fahren mit dem Bus zurück – Tap & Go ist ein tolles Konzept – legen kurz die Rucksäcke ab und gehen dann in die andere Himmelsrichtung nochmal richtig lecker essen… Gelungener Abschied.

Morgen geht’s schon um 11:00 zum Flughafen, das wird ein anstrengender Tag.


Notizen / Planungen – Vorab


Gut zu wissen

  • Kleiner Tipp zum Schluss: Installiert euch die App „PayByPhone“. Fast alle Parkplätze in Vancouver nutzen diese. Ihr könnt dann vom Hotelzimmer aus die Parkzeit verlängern, falls ihr doch länger schlafen wollt
  • Zeitzonengrenze überschreiten (Banff ist 1 Stunde weiter als Kamloops!)
  • Da die Lodge innerhalb des Banff-Nationalparks liegt, müssen Sie zwingend einen gültigen Park Pass (Discovery Pass) gut sichtbar in Ihrem Auto auslegen. Diesen können Sie direkt an den Parktoren bei der Einfahrt oder im Besucherzentrum in Banff kaufen.
    Wenig Tankstellen und Empfang in den Rockies
  • Tanken! Das ist der wichtigste Punkt: Tankt in Banff oder Lake Louise randvoll.
    Kein Handyempfang: Sobald ihr Lake Louise Richtung Norden verlasst, habt ihr für ca. 3 Stunden kein Mobilfunknetz. Ladet euch die Google Maps Karte für den Bereich „Banff to Jasper“ unbedingt vorher offline herunter!

Ursprungsplanung Vancouver

  • Hoteleigenes Parken: Das Hotel bietet eine eigene Tiefgarage an. Es gibt sowohl Self-Parking (ihr parkt selbst) als auch Valet-Parking (jemand parkt das Auto für euch). Die Gebühren liegen typischerweise bei etwa 40–50 CAD pro Nacht (plus Steuern). Der große Vorteil hier: Ihr habt direkten Zugang zum Hotel und müsst euer Gepäck nicht weit tragen. oder Impark – The Georgian Court Hotel Lot 586
  • Geht zur Haltestelle Westbound W Pender St @ Hamilton St (nur ca. 4 Minuten zu Fuß vom Hotel).Bus: Nehmt die Linie 019 Richtung Stanley Park.
  • Ausstieg: Der Bus fährt direkt in den Park hinein und hält in der Nähe des Vancouver Aquariums und der Totempfähle.
  • Spaziert ihr ein Stück an der Seawall entlang Richtung English Bay. Von dort könnt ihr dann mit dem Taxi oder einem Uber (kostet ca. 12-15 CAD) ganz entspannt zurück zum Hotel fahren
  • Vielleicht noch Kleinigkeiten / Kaffee einkaufen

Planung Kamloops

  • Jam Cafe (Beattie Street) – Der absolute Favorit oder: In Kanada ist es völlig normal, sich im Supermarkt (z.B. Safeway oder Save-On-Foods) am ersten Tag ein paar Basics zu kaufen:
  • Gegen 8:30 / 9:00 Uhr aus Vancouver rausfahren.
  • Stopp bei den Bridal Veil Falls.
  • Mittagessen in Hope – Home Restaurant – oder um Abbotsford/Chilliwack (auf dem Weg) gibt es viele „Farm Stands“. Haltet an, wenn ihr Schilder für „Fresh Berries“ seht. Im Mai/Juni gibt es dort oft die besten Erdbeeren oder Blaubeeren – der perfekte gesunde Snack für das Kind im Aut
  • Nachmittags Ankunft in Kamloops, direkt in den Hotelpool (Dachpool im Delta!). Das ist für eine 6-Jährige nach der Fahrt das Größte
  • Essen: The Noble Pig Brewhouse, gemütliche Alternative: Pizza 64 oder Red Robin
  • Danach Riverside Park (nur 5-10 Min. zu Fuß vom Hotel am Fluss entlang). zum Bahnhof (nahe Riverside Park) gehen und die alten Waggons von außen anschauen. Das lässt sich super mit eurem Spaziergang im Riverside Park verbinden.

Planung Banff

Ursprungsidee für den Tag

Volles Programm im Yoho-Nationalpark (Emerald Lake, Takakkaw Falls). Das ist entspannter, da Sie dort meist mit dem eigenen Auto parken können.

  • 8:30 Uhr: Frühstück in Banff Bevor Sie die ca. 45-minütige Fahrt Richtung Westen antreten, stärken Sie sich in Banff. Empfehlung: Tooloulous (sehr beliebt für Familien, riesige Auswahl an Pancakes und Omelettes) oder Farm & Fire (etwas moderner, tolles Frühstück). Alternative: Wenn es schnell gehen soll, holen Sie sich Sandwiches und Kaffee im Whitebark Cafe für ein Picknick später.
  • 10:00 Uhr: Die Spiral Tunnels Viewpoints
  • 11:00 Uhr: Emerald Lake (Das Herzstück) Der Emerald Lake ist das „ruhige Lake Louise“.
    Aktivität: Machen Sie einen gemütlichen Spaziergang am Seeufer (der Weg ist sehr flach und kinderwagengerecht, falls nötig). Tipp: Leihen Sie sich für 30-60 Minuten ein Kanu. Es ist dort oft günstiger und entspannter als am Lake Louise. Das smaragdgrüne Wasser ist vom Boot aus noch beeindruckender. (70 €)
  • Mittag: Es gibt ein kleines Café am See oder Sie nutzen die Picknicktische für Ihre Vorräte.
  • 13:30 Uhr: Natural Bridge Nur 5 Minuten Fahrt vom Emerald Lake entfernt.
  • 14:30 Uhr: Takakkaw Falls Fahren Sie tiefer ins Yoho Valley (die Straße ist kurvig, aber landschaftlich toll).
  • Die Takakkaw Falls sind gigantisch. Ein kurzer, flacher Weg führt fast bis zum Fuß des Wasserfalls. Man spürt die Kraft des Wassers. (Dauer: ca. 45 Min).

Später Nachmittag (ca. 16:30 / 17:00 Uhr): Auf dem Rückweg fahren Sie am Lake Louise vorbei.

  • Option A (Glückspilz): Sie fahren direkt zum Lake Louise Parkplatz. Wenn Sie reingelassen werden, zahlen Sie die Gebühr und haben einen tollen Abendspaziergang am See. Das Licht ist dann fantastisch für Fotos!
  • Option B (Die sichere Variante): Falls „Parking Full“ steht, parken Sie im Dorf Lake Louise (Samson Mall) und nehmen den lokalen Roam Bus (Linie 8X) für ein paar Dollar hoch zum See.
  • Lake Louise von lake Louise Village per MTB ? Wilson Mountain Sports Sie haben dort Mountainbikes, Kinderfahrräder und oft auch Anhänger (Chariots) oder Nachläufer (Tag-alongs). Mein Tipp: Leihen Sie für die 6-Jährige einen Tag-along
    –> Eventuell auch umdrehen und das vormittags machen

Moraine Lake: Diesen würde ich am Samstag weglassen, außer Sie haben vorab Shuttle-Tickets für den späten Nachmittag gebucht. Der Wechsel zwischen eigenem Auto (für Yoho) und Shuttle-System (für Moraine) kostet zu viel Zeit und Nerven für einen Tag.

Ursprungsideen Ideen, eher optional, spontane Bausteine

  • Vormittag: Banff Gondola. Fahrt auf den Sulphur Mountain. Der Boardwalk oben ist sicher und einfach für Kinder zu laufen. Der Blick über Banff ist spektakulär.
  • Mittag: Bow Falls & Banff Town. Die Wasserfälle sind direkt im Ort. Danach könnt ihr durch die Läden bummeln oder zum „Cascade of Time Garden“ spazieren (sehr fotogen und viele Wege zum Entdecken). -> Skippen?
  • Tunnel Mountain (Der „Gipfel-Sieg“) Direkt am Rande des Ortes Banff gelegen. Es ist der „Hausberg“ von Banff.
  • Hot Srings: Mein Tipp: Nutzt den kostenlosen Shuttle-Service eures Hotels in die Stadt und nehmt von dort den Roam Transit Bus (Linie 1). Der fährt euch direkt vor die Tür der Hot Springs. Das erspart euch den Parkplatz-Stress am Berg
  • Banff Park Museum oder Whyte musen of canadian Rockies bei Regen
  • Wandern; Fenland Trail, Sunshine Meadows zu matchig
  • Johnston Canyon: Johnston Canyon, Lower Falls (ca. 2 Stunden)

Nachmittag:

  • Lake Minnewanka & Two Jack Lake. Macht eine Bootstour auf dem Minnewanka oder genießt einfach das Ufer. Hier sieht man oft Bergziegen oder Hirsche direkt am Straßenrand. und Stewart Canyon
  • Früh essen gehen
  • Tierbeobachtung: Abendliche Wildlife Safari Ort: Banff um 19:30-21:30, Dauer: ca. 2 Stunden

Orginalplanung Jasper

Frühstück (Sit-down): Coco’s Café. Sehr cooles, lokales Café in der Patricia Street mit super Haferflocken, Breakfast Burritos und gutem Kaffee

09:00 Uhr: Jasper SkyTram. Direkt als Erster hoch. Wenn ihr oben seid, ist die Luft frisch, die Sicht fantastisch, und ihr seid rechtzeitig wieder unten, bevor die Mittagshitze (oder die Wolken) kommen.
11:30 Uhr: Fahrt ins Maligne Valley.

  • Maligne Canyon: Ein kurzer Stopp (30-45 Min.), um in die Tiefe zu schauen.
  • Maligne Lake Road: Auf dem Weg zum See habt ihr jetzt (um die Mittagszeit) zwar etwas weniger Wildlife-Garantie als ganz früh morgens, aber die Strecke ist trotzdem wunderschön.

13:30/14:00 Uhr: Maligne Lake Cruise. Die Mittags-Sonne lässt das Wasser des Sees und den Gletscher an der Spirit Island besonders blau leuchten.

Später Nachmittag:

  • Option A (Entspannt): Zurück nach Jasper, Füße hoch am Lake Annette oder Lake Edith (Sandstrand!).
  • Option B (Aktion): Die 1-stündige Fahrt zu den Miette Hot Springs, wenn ihr die Beine im heißen Wasser ausschütteln wollt.
    Der kurze Weg zur Quelle der Quellen (Source of the Springs) hinter den Becken ist super einfach, kurz und man sieht das kochend heiße Wasser aus dem Felsen kommen.

Option 2
12:00 Uhr : Fahrrad-Miete in Jasper.

  • Sucht euch Räder aus (z.B. bei The Edge Control oder Vicious Cycle).
  • Rradelt zum Lake Annette und Lake Edith. Dort ist es wunderschön, es gibt Picknickplätze und man kann dort Stunden verbringen, ohne dass es sich wie Massentourismus anfühlt.

Nachmittag (15:00 Uhr): Maligne Canyon (nur kurz!).

  • Anstatt den ganzen Weg zum Maligne Lake zu fahren, stoppt ihr nur am Maligne Canyon (nur 15 Min. Fahrt von Jasper). Schaut euch die ersten zwei Brücken an (dauert 20 Min.) und fahrt dann wieder weg. So habt ihr das Spektakel gesehen, aber den Rest des Tages eure Ruhe.

Abend: Gemütliches Auslaufen im Ort.

Whitzller: Vermutllich Skippen: Stopp am Whistler Train Wreck. (Kurze Wanderung, ca. 45-60 Min. insgesamt). Es ist super spannend für Kinder, in die alten Waggons zu klettern.

Planung Uculet

  • Vormittag (09:00 Uhr): Rainforest Trail (Pacific Rim National Park)
    • Fahrt ca. 15 Minuten Richtung Norden in den Nationalpark.
    • Es gibt zwei Schleifen (Loop A und B), beide ca. 1 km lang. Sie bestehen komplett aus Holzstegen, die durch den dichten, moosigen Regenwald führen. Es ist wie in einem grünen Dom – für Kinder ein echtes Abenteuerland, ohne dass man im Schlamm versinkt.
    • Fahrt ca. 15 Minuten Richtung Norden in den Nationalpark.
    • Es gibt zwei Schleifen (Loop A und B), beide ca. 1 km lang. Sie bestehen komplett aus Holzstegen, die durch den dichten, moosigen Regenwald führen. Es ist wie in einem grünen Dom – für Kinder ein echtes Abenteuerland, ohne dass man im Schlamm versinkt
  • 11:00 Uhr: Kurzer Strand-Abschied am Wickaninnish Beach
    • Nur 5 Min. vom Rainforest Trail entfernt. Das ist ein gigantischer Sandstrand mit riesigen Wellen. Einmal kurz den Pazifik spüren, bevor es zurück in die Zivilisation geht.
  • 12:00 Uhr: Abfahrt Richtung Victoria Ihr habt die lange Fahrt vor euch, also ist ein früher Start gut.

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